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Handschreiben des russischen Zaren an den Kaiser

Artikel

Wie kommunizierten die Staatsoberhäupter in der Krise?

Dokument 487 aus Archivband R 19874, Bl. 26

Überlieferungsform: Behändigte Ausfertigung.

IV. Handschreiben des russischen Zaren an den Kaiser
IV. Handschreiben des russischen Zaren an den Kaiser© AA

Vordruck des Schlosstelegraphenamts in Berlin mit dem Text des russischen Telegramms, handschriftlich niedergeschrieben von einem Telegraphenbeamten.

Vermerke des Telegraphenamts beim Empfang

Nr.
Information
Vermerk auf dem Original
1
Zeit und Ort des Abgangs
„Petersburg, Palais, 121, den 31.ten 7. um 14 Uhr 55 Minuten nachmittags“
2
Zeit des Empfangs
„31. 7. um 2 Uhr 53 Minuten nachmittags“
3
Kontrollnummer
189

Vermerke aus dem Geschäftsgang des Auswärtigen Amts

Nr.
Bearbeitungsschritt
Vermerk
4
Zentralbüro vergibt einen fehlerhaften Eingangsvermerk ...
„praesentatum 31. Juli 1914 ante meridiem“ [vormittags, richtig wäre: „post meridiem“, nachmittags]
5
... und die Journalnummer, die es als Geheimsache („Secretum“) ausweist.
„AS 1495“
6
... und vermerkt die Journalnummer und das Datum des Handschreibens Wilhelms II., auf das der Zar Bezug nimmt.
„A 15252 vom 30./7.“
7
Etwas später wird vermerkt, dem Zaren sei geantwortet worden ...
„Antwort 31./7.“
8
... doch hat sich das deutsche Telegramm (Nr. 480) mit dem russischen gekreuzt, stellt also keine Antwort dar. Als Verweis wird die Journalnummer des deutschen Telegramms vermerkt„Conferatur [vergleiche] AS 1494 a“
9
Das Stück erhält ein Aktenzeichen und wird zu den Akten genommen.
„Russland 104“
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